Trends in der Webentwicklung

1. Mobiles Internet

Website-Abrufe von mobilen Endgeräten nehmen für jeden sichtbar massiv zu und werden für alle Website-Betreiber Thema. Die meisten Websites sind allerdings mobil nur eingeschränkt nutzbar und sollten bei der nächsten Überarbeitung entsprechend optimiert werden. Mehr dazu hier.

2. Google Android/Honeycomb

Aktuell werden jeden Tag 300.000 Smartphones und Tablets mit Googles mobil-Betriebssystem aktiviert. Android bzw. dessen speziell für Tablets optimierter Nachfolger Honeycomb wird dementsprechend im Vergleich zu Apples iOS oder dem Blackberry in der Verbreitung massiv aufholen. Das ist gut so, denn Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft.

3. Tablet-PCs

2011 wird das Jahr der Tablet-PCs, weil nicht nur der iPad-Nachfolger vor der Tür steht, sondern auch endlich mit einigen Ernst zu nehmenden Alternativen zu rechnen ist.

4. HTML5

Der neue Webstandard bietet massiv erweiterte Darstellungsmöglichkeiten für interaktive und multimediale Inhalte. Und nachdem HTML5 seitens Apple, Google, Microsoft & Co. letztes Jahr in wesentlichen Teilen "abgesegnet" wurde, ist damit zu rechnen, dass der Standard in der Praxis eine immer stärkere Rolle spielen wird, obwohl er offiziell noch nicht final ist. Wir können uns also auf viele neue Web-Anwendungen für moderne Browser, iPad & Co. freuen.

5. App-Entwicklung mit Webtechnologien

Bisher mussten Apps für jede Mobilplattform separat entwickelt werden - ein immenser Aufwand, der sich häufig nicht rechnete. Spezielle Frameworks ermöglichen nun eine einmalige Entwicklung der Anwendungen mit Webtechnologien, die dann aber auf den verschiedenen Plattformen wie sog. "native Apps" nutzbar sind. Auch ohne Internetzugang. In Anbetracht der wachsenden Bedeutung von Android & Co. hat dieses Konzept ein enormes Potenzial. Mehr dazu hier.

6. Drupal 7

In den USA z.B. ist Drupal längst inoffizieller "Marktführer" bei den Open-Source Content-Management-Systemen. Und in diesen Tagen wird die 7. Version des CMS veröffentlicht, die mit mehr integrierten Funktionalitäten und verbesserter Nutzerführung sicher auch hierzulande dem in die Jahre gekommenen "Typo3" einige "Marktanteile" abluchsen kann. Mehr dazu hier.

Doch bei aller Begeisterung für o.g. Technologien sei noch dieser Nachtrag erlaubt: eine solide konzipierte, gut gestaltete, redaktionell professionell gepflegte, nutzer- und suchmaschinenfreundliche Corporate Website ist nach wie vor der Dreh- und Angelpunkt für die moderne Unternehmenskommunikation. Und auch "Social Media" - der Top-Trend der letzten Jahre - bleibt ein sehr heißes Eisen.