Webdesign: Überrasche mich (nicht)!

Langeweile im Web, Design von der Stange, Baukastensysteme ... - im Web wird geklont, was das Zeug hält. “Ist Webdesign tot?” fragt sich Programmierer, Webentwickler und Blogger Dieter Petereit in einem Artikel auf t3n.

Da ist von einer “Kultur der Copycats” die Rede und davon, dass “Webdesign schon jetzt faktisch maschinell erstellt wird”. Ganz unrecht hat Petereit nicht. Bewegt man sich durchs Netz, sind Überraschungen - im Hinblick aufs Webdesign - selten geworden. Baukastensysteme und die Notwendigkeit der Mobiloptimierung werfen das Design von Websites heute zurück auf ein immer gleiches Raster und gleiche Strukturen. Einzig im Kultur-, Design- oder Architekturbereich lassen sich bisweilen noch Webauftritte finden, bei denen man erst auf den zweiten Blick die Navigation versteht.

Wo geht die Reise hin? Die Priorität muss auf Selbsterkenntnis und Zielsetzung liegen - und dies ist meist nur mit einer ehrlichen, externen Beratung durch eine professionelle (!) Internetagentur möglich. Man sollte nicht zuerst die Frage nach vorgefertigtem oder maßgeschneidertem Webdesign stellen, sondern nach einer adäquaten Lösung. Adäquat im Hinblick auf Zielgruppe, Inhalte und Budget. Dann wird es sicherlich Situationen geben, in denen das Rad nicht neu erfunden werden muss. Und das ist gut so.


Gängige Webdesign-Funktionalitäten lassen sich heutzutage nutzen ohne eine einzige Zeile zu programmieren. Trotzdem muss man wissen, was man tut.

Ist das Ergebnis eine schlanke, vorgefertigte und damit kostengünstige Lösung, die selbst gepflegt werden kann, sind auch die Kosten für die Beratung schnell wieder eingespielt. Nicht zu unterschätzen ist auch, dass sich der Nutzer in einer bekannten und damit gelernten Navigation auf Desktop und Smartphone schneller zurecht findet.

Komplexere Inhalte werden auch weiterhin individuell konzipierte und programmierte Lösungen erfordern. Wichtig bleibt, mögliche Potenziale der digitalen Kommunikation optimal zu nutzen: Eine emotionale Kundenansprache und benutzerfreundliche Abwicklung können den Vertrieb stärken. Eine Positionierung als attraktiver Arbeitgeber hilft bei der Ansprache rarer Fachkräfte. Lesen Sie hier, welche Potenziale mit einer durchdachten Kommunikation im Web ausgeschöpft werden können.

Gutes Webdesign ist das eine. Eine gute Website etwas anderes. Nachvollziehbar strukturierte Inhalte und treffsicher formulierte Texte gibt es nicht von der Stange. SEO- und SEA-Konzepte wollen individuell geplant und umgesetzt werden.

Was sein muss, ist Nutzen, Funktionalität und Komfort. Die Geduld der User ist auf einem Minimum angelangt. Wer auf einer Website nicht schnell und gut bedient wird, klickt weg. Überraschen sollte man Nutzer und Kunden heute besser mit anderen Maßnahmen.

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