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Freitags ist schwarzdesign grün

Am 20.09.2019 gingen weltweit die Menschen auf die Straße, um sich für die dringend notwendige Energiewende einzusetzen. schwarzdesign war ebenfalls beim #Klimastreik dabei. Außerdem erscheint unsere Website ab jetzt freitags in Grün. Ganz im Sinne von #fridaysforfuture. Von Samstag bis Donnerstag kann man sich das übrigens hier simulieren lassen.

Natürlich sollte man mehr tun, als eine Website einfach nur grün “anzustreichen”. Denn letztendlich verbraucht Online-Kommunikation eine enorme Menge an Strom. Die Bereitstellung jeder einzelnen Website, jede einzelne Google-Suche, jeder einzelne Seitenabruf tragen ihren Teil dazu bei. Der Ansatz für mehr Nachhaltigkeit ist auch hier (wie so oft): Weniger ist mehr.

Was macht dann eine “nachhaltige” Website aus?

Bei der Konzeption, beim Design und vor allem bei der technischen Umsetzung gibt es eine ganze Reihe von ressourcenschonenden Maßnahmen, die zum Großteil auch nachträglich angegangen werden können:

  • Konzentration auf das Wesentliche: zielgerichtete Inhalte, reduziertes Design und "kurze Wege" bedeuten weniger Seitenaufrufe bei gleichzeitig höherem Nutzwert. Weniger Seitenaufrufe verbrauchen weniger Energie.
  • Eine gute Suchmaschinenoptimierung sorgt dafür, dass man schneller gefunden wird und nicht zu lange “gegoogelt” werden muss.
  • Nicht umsonst sind dunkle Designs gerade im Trend. Die Darstellung verbraucht auf modernen OLED Bildschirmen einfach nicht so viel Strom.
  • Schlanker und komprimiert ausgelieferter Quellcode lässt die Websites schneller und CO²-sparender laden.
  • Optimierte Bilder und der weitgehende Verzicht auf Videos reduzieren die Datenmenge ebenfalls enorm.
  • Mit sog. “Caching”, also dem Zwischenspeichern von Skripten und Medien auf Browserebene lässt sich die Zahl der abzurufenden Dateien ebenfalls stark reduzieren.
  • Sogenannte “Grüne” Webhoster garantieren, dass deren Serverinfrastruktur mit nachhaltigen Technologien betrieben werden.

Positiver Nebeneffekt der oben beschriebenen Maßnahmen: auch für den Nutzer sind das alles enorme Mehrwerte, die sich wiederum für die Betreiber auszahlen werden. Und gut für die Suchmaschinenoptimierung ist es allemal. Nicht nur freitags.

Die Ökobilanz einer Website lässt sich übrigens hier ermitteln. Und ein sehr informativer, weiterführender Artikel zum Thema ist in der t3n zu finden: “Grüner gestalten: So geht nachhaltiges Webdesign”.

Nachhaltiges Webdesign durch Reduktion

Freitags "erstrahlt" unsere Website ab jetzt in einem dezenten Grün.


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